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Aphorismen
Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein; denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht.
-- Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836)
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 Thema: sonstige aktuelle MeldungenIn diesem Thema sind folgende Beiträge:
 Baden im Frühling ist ein Traum! Eine eindrucksvolle Landschaft, zumeist ein gutes Wetter und eine Vielzahl von netten kleinen Hotels, guten Restaurants und jede Menge empfehlenswerter Weingüter.
Am Wochenende des 07./09.Mai 2005 gibt es einen weiteren Grund ins Badische, genauer gesagt, nach Offenburg zu fahren. An diesen beiden Tagen findet im Messegelände Offenburg die badische Weinmesse statt. Eine Veranstaltung, die bereits eine gewisse Tradition hat. 104 Weinbaubetriebe und Brennereien laden zur Verkostung ihrer Produkte, weitere 40 Betriebe präsentieren Produkte im Weinumfeld.
Darunter sind so klingende Namen wie Weingut Männle, die Winzergenossenschaft Alde Gott, Weingut Andreas Laible - um nur drei zu nennen. Insgesamt liest sich das Ausstellerverzeichnis so, daß man absolut davon ausgehen kann, auf dieser Messe einen gute Überblick über die Weinlandschaft Badens erhalten zu können.
Also auch eine gute Gelegenheit, eventuell vorhandene Vorurteile gegenüber deutschen Weinen einer praktischen Überprüfung zu unterziehen.
Was ist drin in der Wurst?
Aufgrund der EU-Gesetzgebung werden wir bald mehr über die Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel erfahren. Ende letzten Jahres wurde die deutsche Lebensmittelkennzeichnungsverordnung zur Kennzeichnung allergener Zutaten dem EU-Recht angepasst. Nach Ablauf der Übergangsfrist am 24.11.2005 werden wir noch genauer erfahren, was in Fertigprodukten so alles steckt. Reichte bisher z.B. die Bezeichnung "Gewürze" aus, wird zukünftig eine Aussagee über deren Bestandteile getroffen werden müssen - zumindest wenn Bestandteile Allergien auslösen können.
 Co-Cooker fragen sich:
keine Konserve mehr ohne Aroma?
Wir Co-Cooker zählen wohl eher zu den bewussten Verbrauchern. So manches Gurkenglas wandert erst nach Studium des Kleingedruckten in den Einkaufskorb. Was dort zu lesen ist, erschreckt mich allerdings von Tag zu Tag mehr.
Wo leben wir, wenn es kaum noch eingelegte Gurken gibt, denen keine Aromastoffe zugesetzt werden? Welcher Dreck wird uns teuer in kleinen Gläsern als Meerrettich verkauft, wenn sogar schon Meerrettich aromatisiert werden muss?

Welches genmanipulierte Getreide wird wo in Deutschland von wem angebaut?
Wer das schon immer wissen wollte, findet die Antwort darauf im neu geschaffenen, internetbasiertem Standortregister für gentechnisch veränderte Organismen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL):
Standortregister gentechnisch veränderter Organismen
Details dazu könnt ihr der folgenden Presseerklärung der BVLs entnehmen.
Rucola kann sehr viel Nitrat enthalten
Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät zu maßvollem Verzehr.
Nach neuen Untersuchungsergebnissen der Überwachungsbehörden der Bundesländer zählt Rucola, ähnlich wie Spinat oder Blattsalate, zu denjenigen Gemüsesorten, in denen regelmäßig hohe Nitratgehalte nachweisbar sind. So wurden bei rund der Hälfte von knapp 350 Rucola-Proben Nitratgehalte von über 5000 mg/kg gemessen. Abhängig von individuellen Verzehrsgewohnheiten können damit unter Umständen erhebliche Mengen an Nitrat aufgenommen und die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) abgeleitete duldbare tägliche Aufnahmemenge deutlich überschritten werden. Das BfR rät deshalb zum maßvollen Verzehr von Rucola und anderem nitratreichen Gemüse.

Alle machen ihn - warum also nicht auch wir?
Blick zurück - Blick nach vorn...
 Co-Cooking ging ins dritte Jahr und rückblickend würde ich sagen, es war ein Jahr beständigen Wachstums.
Unser Co-Cooking-Internetportal hat sich bewährt und leistet als interne Kommunikationsplattform, aber auch als wichtigstes Organ unserer Öffentlichkeitsarbeit gute Dienste. Wäre nur etwas mehr Zeit, oder Geld, oder beides - was könnte man hier nicht noch alles Tolles machen. Derzeit werden die Ausgaben für Hosting und Werbung nicht durch die Einnahmen gedeckt. Die Entwicklung der Besucherzahl sowie der Seitenabrufe der Website war aber anhaltend positiv - wie man der Übersichtsgrafik unserer Webstatistik am Ende dieses Artikels entnehmen kann.

Unter dem Motto "Superkoch - Wer wird Deutschlands kreativster Hobbykoch?" hat die Koelnmesse einen dreistufigen Wettbewerb mit Vorausscheidungen in Hamburg, Berlin und München ausgerufen.

Die Fissler GmbH sucht wie schon in 2003 den Fissler-Koch des Jahres. Dieser Kochwettbewerb erfolgt dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Handel in zwei Stufen. In der ersten Stufe werden mindestens 100 Teilnehmer bundesweit in Kooperation mit 12 Handelspartnern für die zweite Stufe, die Endausscheidung, ermittelt. Nachdem die meisten Vorausscheidungen schon stattgefunden haben, kann man sich nur noch für die Termine in Nürnberg und München bewerben (Teilnahmeschluss 11.10.).
Der Kochwettbewerb richtet sich an Hobbyköche und Hobbyköchinnen, die Vergnügen am anspruchsvollen Kochen haben (Mindestalter: 18 Jahre)
Bierausstellung in Tüchersfeld
 "Frankonia omnes divisa est in partes duas". Zumindest getränketechnisch zerfällt Franken in Wein- und Bierfranken. Letzte Ausläufer Weinfrankens findet man auch noch im nordwestlichen Teil der Region Nürnberg, ansonsten aber ist sie eine Bierregion. Man möchte fast sagen, die Bierregion schlechthin.
Der Gerstensaft wird ja gerne mit Bayern assoziiert, also vor allem Altbayern. Doch Franken mit annähernd 300 unabhängigen Brauereien weist die weltweit
höchste Brauereidichte auf. Und der kleine Ort Aufseß in der Fränkischen Schweiz hat es mit der höchsten Brauereidichte pro Einwohner vor vier Jahren in
das Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Pro 375 Einwohner gibt es hier eine Braustätte.
In der Region Nürnberg wird aber nicht nur gebraut, auch der für den Geschmack und die Haltbarkeit so wichtige Hopfen wird hier angebaut. Im September ist es wieder so weit und die Hopfenernte beginnt.
Der Spalter Hopfen ist weltberühmt dank seiner Qualität. Als Einstieg zur neuen Serie begeben wir uns in das Fränkische Schweiz Museum nach Tüchersfeld,
denn hier zeigt eine Ausstellung die Bierkultur Frankens.
Ja ja, die Milch macht`s
oder: wen interessiert Gen-Mais in der Kuh?
Seit April diesen Jahres müssen Lebensmittel gekennzeichnet sein, wenn sie genmanipulierte Stoffe enthalten. Das finde ich ganz in Ordnung, schließlich will der mündige Verbraucher hierzulande selbst entscheiden, welche Stoffe er seinem Verdauungstrakt zuführt. Wurde allerdings das genmanipulierte Material schon einen Schritt vorher in die Nahrungskette eingebracht, so ist das laut aktueller Gesetzeslage für den Verbraucher uninteressant und bedarf keiner Kennzeichnung. Diese Tatsache ist mir persönlich sehr zuwider, schließlich will ich wissen, was (und wessen Patent) ich esse. Doch was hat es sonst auf sich mit der Gentechnik? Ist genmanipuliertes Essen nun gesundheitsschädlich/unbedenklich/verdauungsfördernd oder sonst irgendwas oder auch nicht?!?
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