
Rezepte für Käsekuchen gibt es viele, doch kaum eines kommt ohne ein "Päckchen" der Nahrungsmittelindustrie aus. Der Quarkmasse wird durch Puddingpulver (mitsamt Farb- und Aromastoffen) oder sogenannter Käsekuchenhilfe Stabilität verliehen.
Käsekuchenhilfe der Marke Dr. Oetker besteht aus Stärke, modifizierter Stärke und Aroma (mit Milchzucker). Das braucht man nicht wirklich alles in seinem Kuchen. Durch das Markenimage kauft man sich aber eine Art "Gelinggarantie", da das Backen von Käsekuchen von einigen Hobbybäckern als schwierig angesehen wird.Aus den Zutaten einen Mürbteig kneten. Während der Zubereitung der Quarkmasse bei Raumtemperatur ruhen lassen und im Anschluss daran weiterverarbeiten. Backpapier auf den Boden der Springform geben, Boden und Rand ausbuttern. 2/3 des Mürbteiges für die Bodenplatte ausrollen (geht am besten mit einem Mini-Nudelholz direkt in der Backform), restliches Drittel des Teiges für den Rand verwenden. Hierbei einfach portionsweise kleine Teigrollen formen und an den Rand der Springform drücken (bis fast obenhin, wird relativ dünn). Den Übergang von Bodenplatte und Rand rundherum mit dem Zeigefinger andrücken, um eine feste Verbindung zu schaffen. Zum Schluß noch die Bodenplatte mehrfach mit einer Gabel einstechen.
Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Quark mit Eigelben, flüssiger (!) Butter, Zucker, Sahne und Zitronensaft cremig verrühren. In die homogene Quarkmasse wird die Stärke eingerührt. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben. Quarkmasse auf den Boden geben und glatt streichen. Sofort in den vorgeheizten Ofen auf die zweite Schiene von unten stellen und ca. 60 Minuten backen. Während des Backens den Ofen möglichst nicht öffnen, da sonst der Kuchen zusammenfallen könnte. Sobald der Kuchen beginnt braun zu werden, schaltet man den Backofen aus und lässt den Kuchen im geschlossenen Ofen für weitere ca. 15 Minuten stehen, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Anschließend zum Abkühlen aus dem Ofen nehmen und in der Springform für mind. 30 Minuten abkühlen lassen. Erst danach aus der Springform heben und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Besonders schön sieht der Kuchen aus, wenn man die Quarkmasse mit einem gezackten Spachtel glatt streicht, so dass ein kreisförmiges Rillenmuster entsteht. Käsekuchen geht beim Backen immer auf und fällt beim Abkühlen wieder leicht zusammen. Durch das Rillenmuster verlaufen eventuell entstehende Risse unauffällig entlang der Rille und schließen sich beim Abkühlen wieder von alleine.
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